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 Mittwoch: 03.01.2018 um: 06:00 Uhr - 03.02.2018 24:00
 Betrifft, Veranstalter oder Objekt: [Unsere Gemeinde]
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außerplanmäßige Sitzung der GV

Elternbeirat will bei der Kindergarten-Erweiterung mitsprechen

Sülfeld. Die dringend nötige Erweiterung der unter Trägerschaft der Kirchengemeinde stehenden Kindertagdesstätte „Beste Freude“ veranlasste Sülfelds Bürgermeister Karl-Heinz Wegner (CDU) eine außerplanmäßige Sitzung der Gemeindevertreter einzuberufen.
Einige Elternvertreter aus dem Kindergartenbeirat wurde dabei ein kurzes Rederecht eingeräumt. Dabei wurden Bedenken über die entstehende Größe nach der Fertigstellung des geplanten Anbau geäußert. „Dies wäre dann im Vergleich zur Einwohnerzahl der mit Abstand größte Kindergarten im Kreisgebiet. Dies ist der Betreuung unserer Kinder nicht förderlich“, sagte eine Elternvertreterin. Außerdem äußerten sich die Eltern skeptisch über das pädagogische Konzept. Das de facto praktizierte offene Gruppenkonzept ist für einige Kinder nicht förderlich. Um ihren Forderungen Rechnung zu tragen forderten die  Eltern keinen Anbau sondern einen weiteren räumlich getreten mit anderem Konzept versehenen Kindergarten in Sülfeld. „Unstrittig ist, dass der jetzige Kindergarten mit insgesamt 131 Kindern aus allen Nähten platzt und wir handeln müssen. Ich schlage vor das Architektenbüro Hauke & Grube aus Bad Oldesloe mit den weiteren Planungen zu beauftragen“, erklärte Wegner. Mit der Maßgabe die Elternvertreter in eine mit den weiteren Beratungen beauftrage Arbeitsgruppe einzubinden wurde dieser Vorschlag dann mit großer Mehrheit beschlossen.
Die bisherigen Überlegungen sehen einen weiteren Raum für eine Gruppe, die Erweiterung der Mensa und ein Aufenthalts- und Besprechungsraum vor.

Denkmalschutz

Der im November gefassten Empfehlung des gemeindlichen Zentralausschusses einen Antrag auf Denkmalsschutz für das  Gebäude in der Oldesloer Straße 12 – im Jahr 1884 war dort die alte „Kaiserliche Post untergebracht - bei der Kreisverwaltung zu stellen, wollte die Mehrheit der Gemeindevertreter nicht folgen. „An dem Gebäude kann ich nichts Erhaltenswertes feststellen. So sind beispielsweise moderne Kunststoff-Fenster eingebaut“, argumentierte Edgar Langfeld (ABS). Die SPD-Fraktion wollte dem Inverstor keine Steine in den Weg legen. „Es werden dort neue Wohnungen zur Miete entstehen und bezahlbarer Wohnraum ist in Sülfeld gefragt“, ergänzte Harald Becker, SPD-Fraktionssprecher. Zuerst hatte der Inverstor noch die alte Bausubstanz erhalten wollen. Doch neue Pläne sehen dort nach Abriss sechs weitere Wohnungen zu den ohnehin geplanten Wohnkomplex mit 18 Einheiten vor.


Gebührensätze für die Straßenreinigung

Einstimmig beschlossen die Kommunalpolitiker neue Gebührensätze für die Straßenreinigung. Ab Januar werden 1,34 Euro je Meter Straßenfrontlänge und zusätzlich 32 Cent für den Winterdienst je Straßenfrontmeter pro Kalenderjahr fällig. Unter dem Strich bedeutet dies eine Gebührenerhöhung von 37 Cent je Meter.


Freiwilligen Feuerwehr Borstel

Vor einigen Wochen wurde Brandmeister Stefan Pingel von den Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr Borstel zum Wehrführer wiedergewählt. Dieser Wahl stimmten die Sülfelder Gemeindevertreter einstimmig zu. Der 49jährige Pingel fungiert bereits 18 Jahre als oberster Brandschützer in Borstel. Für ihn ist es jetzt die vierte Amtszeit.

 

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